Kartenlesegeräte

Zugelassene Mobile Lesegeräte

Bei den mobilen Lesegeräten gibt es die Ausbaustufen 1 und 2. Innerhalb der Ausbaustufe 1 existieren zwei unterschiedliche Varianten.

Zulassung Ausbaustufe 1

Die Geräte der Ausbaustufe 1 können die Daten der eGK und die KVK lesen und die zwischengespeicherten Versicherten-Stammdaten (VSD) an das Primärsystem übertragen. Der Anschluss der Geräte erfolgt über die USB- oder serielle Schnittstelle.

Die Varianten:

Ausbaustufe 1+ (plus) Offline:

Diese Geräte verfügen bereits über 2 Kartenslots. Ein Slot ist für die eGK und der andere Slot ist für den Heilberufeausweis (HBA) vorgesehen. Diese Kartenlesegeräte müssen hardwaremäßig nicht mehr geändert werden. Ein Geräteaustausch ist deshalb nicht erforderlich. Sie können später mittels eines Software-Upgrade´s  auf die Ausbaustufe 2 upgedatet werden.

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Ausbaustufe 1-(minus) Offline - nicht migrationsfähig - nicht erstattungsfähig

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Ausbaustufe 2 - Online

Die Hardware der mobilen Lesegeräte der Ausbaustufe 2 ist mit den Geräten der Ausbaustufe 1+ identisch. Sie unterscheiden sich von den Geräten der Ausbaustufe 1+  lediglich durch ein Software-Upgrade, das für den Online-Rollout benötigt wird. Diese Lesegeräte werden aber erst für die zukünftigen Online-Anwendungen benötigt.

Die datenschutzrechtlich sensiblen Teile der Versichertenstammdaten, konkret: das DMP-Kennzeichen und der Zuzahlungsstatus lagern momentan im ungeschützten Bereich der eGK. Sobald die Online-Aktualisierung der Versichertenstammdaten von der Gematik für den Regelbetrieb freigegeben worden ist, also frühestens nach dem der Konnektor und die Telematikplattform vollständig installiert sind, werden diese datenschutzrechtlich sensiblen Daten mittels Onlinebefehl aus dem ungeschützten Bereich der eGK gelöscht. Sie stehen danach im geschützten Bereich der eGK. Alle anderen Stammdaten stehen wie auf der heutigen KVK weiterhin im ungeschützten Bereich der eGK. Ab diesem Zeitpunkt wird der HBA und damit auch  ein  mobiles Kartenterminal der Ausbaustufe 2 mit  einem 2. Kartenslot benötigt.

In der Ausbaustufe 2 kommen als zusätzliche Funktionalitäten das Lesen der geschützten Versichertenstammdaten sowie das Anzeigen und Zwischenspeichern der Notfalldaten hinzu. Das Lesen dieser vertraulichen Daten erfordert, dass die eGK durch einen Heilberufsausweis (HBA) oder eine SMC (Secure Module Card) freigeschaltet wird. Die Spezifikation der Ausbaustufe 2 wird weiterhin die Spezifikation des mobilen Mini-Anwendungskonnektors (Mini-AK) und des Mini-Primärsystems (Mini-PS) enthalten.

• mobile Kartenterminals, die für die Übertragung der zwischengespeicherten
Daten über z. B. eine V24- oder USB-Schnittstelle mit CT-API verfügen. Über
diese Schnittstelle werden die ungeschützten VSD und geschützten VSD
sowie NFD der eGK an die Primärsysteme übertragen. Hierfür müssen auch
HBA und SMC-B verarbeitet werden können und das mobile Kartenterminal
muss über einen Mini-Anwendungskonnektor, Display und Pinpad verfügen
(Ausbaustufe 2).
Bislang hat kein mobiles Lesegerät diese Zulassung. Die Geräte der Ausbaustufe 1 sind aber migrationsfähig auf die Ausbaustufe 2.

Bitte erkundigen Sie sich vor dem Kauf eines der hier aufgeführten Lesegeräte bei  Ihrem Praxiscomputeranbieter, ob der Anschluss an das von Ihnen eingesetzte Praxisverwaltungsprogramm problemlos möglich ist!

Hier finden Sie den aktuellen Stand (29.09.2011) der von der gematik zusammengetragenen freiwilligen Angaben der Hersteller zu ihren für den Basis-Rollout zugelassenen Terminals.

Kartenterminals_Herstellerangaben_mobil__Stand_2011-09-29_.pdf  33K