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05.12.2011

Gesellschafterversammlung der Gematik einigt sich auf weiteres Vorgehen beim Online-Rollout

Auf der 37. Gesellschafterversammlung der gematik am Montag, den 05.12.2011 haben sich die Gesellschafter auf ein stufenweises Vorgehen beim Online-Rollout geeinigt. Nur der Zeitplan ist noch offen.


Ob die Umsetzung der Telematikinfrastruktur in 2012 erfolgt oder erst im Jahre 2013 ist noch offen. Dazu gehört die Anwendung des Versichertenstammdatenmanagements (VSDM) sowie als Mehrwert die qualifizierte elektronische Signatur (QES). Sie ist in der elektronischen Kommunikation und Datenhaltung als Äquivalent zu einer handschriftlichen Unterschrift des Arztes unerlässlich und bildet die sichere Basis für nahezu jegliche medizinische Anwendung, z. B. für Arztbriefe oder den Notfalldatensatz. Auch die Abrechnung kann damit weitergehend elektronisch umgesetzt werden. Beschlossen wurde, dass 10 Monate nach Einführung des Online-Datenabgleiches der eGK die qualifizierte elektronische Signatur (QES) für die Ärzte eingeführt werden muss, damit Arztbriefe signiert und verschlüsselt werden können.
„Das stufenweise Vorgehen schafft Planungssicherheit für alle Beteiligten und zeigt gleichzeitig, dass die medizinischen Anwendungen nicht hintenanstehen. Durch die Flexibilität der Lösung können aber auch unabhängig voneinander weitere medizinische Anwendungen eingeführt werden, sobald diese die notwendige Reife erreicht haben“, erklärt Dr. Carl-Heinz Müller, Vorsitzender der Gesellschafterversammlung und Vorstand der Kassenärztlichen Bundesvereinigung.

Die laufenden Projekte zu den Mehrwertanwendungen wie Notfalldaten oder adressierte Kommunikation der Leistungserbringer laufen nach wie vor weiter.